Man nehme zunächst einmal ein saftiges Grün. Gebe eine große Herde Schafe, eine Riesenportion Granit, Schiefer und Moor und etwas georgianische Architektur hinzu. Dann rühre man kräftig um und würze noch mit einer Prise Fulvisti aus aller Herren Länder. Serviert mit tiefschwarzem Bier, kling es nach einem delikaten RFM-Gericht.
Damit haben die Organisatoren des diesjährigen RFM-Meetings den Teilnehmern ein richtig schmackhaftes Gericht vorgesetzt und lockten vom 08.-11.06.2026 in den „Garten Irlands“ oder anders, in die irische Grafschaft Wicklow, wo das Tulfarris Hotel als Herberge diente.
Das kulturelle Vier-Gänge-Menü war sorgsam und vielversprechend zusammengestellt und startet noch am Ankunftstag mit einer Rundfahrt um den Blessington Lakes.
Am Tag darauf führte ein Autobus die RFM-Gruppe, die aus 7 Nationen mit 14 Fahrzeugen angereist waren, direkt in die Hauptstadt Dublin. Das Guinness Storehouse, eine City Bus Tour, eine Mittagsrast in einem traditionellen Pub, ein Kurzbesuch im National Museum – Collins Barracks und der Ausklang im Hollywood Inn Restaurant, bot schon mal einen Vorgeschmack auf die kommenden Tage.
Als Hauptgericht wurde am nächsten Tag eine beeindruckende und kurvenreiche Rundfahrt durch die plateauähnliche Landschaft der Wicklow Mountains serviert: Der Fahrt über den Wicklow Gap, einer der höchsten Gebirgspässe, folgte der Besuch einer weltberühmten frühchristlichen Klostersiedlung namens Glendalough. Über den Sally Gap, ein weiterer Pass durch die Wicklow Mountains und einem kurzen Stopp am Lough Tay, erreichten die Fulvia-Freunde das Powerscourt Estate, ein großes irisches Landgut, das für sein Herrenhaus und seine Landschaftsgärten bekannt ist. Nach der Mittagsrast im Avoca Café folgte eine Führung durch die Powerscourt Distillery (Fercullen Irish Whiskey) und etwas Zeit zum Shoppen. Abends traf man sich dann zum gemeinsamen Dinner in der Manor House Lounge des Tulfarris Hotel wieder.
Als süßer Nachtisch zum Ende des RFM-Meetings standen am letzten Tag noch geführte Besichtigungen von Moon Abbey und Russborough House auf der Speisekarte.
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